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Welche Zukunft für die europäische Robotik? „Science for Policy“-Konferenz 

Die Bedeutung der Robotik für Wirtschaftswachstum und wirtschaftliche Erholung in der EU wird zunehmend erkannt, und diese Konferenz unter dem Motto „Wissenschaft im Dienst der Politik“ bietet eine wissenschaftliche und politikorientierte Analyse des Stands dieser Schlüsseltechnologie aus EU-Perspektive. Bei den Bemühungen der Europäischen Kommission zur Nutzung der vom digitalen Wandel eröffneten Chancen ist die Robotik ein zentraler Sektor, in dem Europa seinen Wettbewerbsvorteil wahren und gleichzeitig technologische Souveränität gewährleisten muss.

Diese Konferenz wird führende Sachverständige zur Erörterung der technischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte der Robotik zusammenbringen.  Übergeordnetes Ziel der Konferenz ist die Ermittlung der wichtigsten politischen Herausforderungen, die vor dem Hintergrund der COVID-19-Krise in diesem Sektor kurz- und langfristig angegangen werden müssen.

Warum jetzt?

Die Robotik, ein Technologiebereich, in dem programmierbare Maschinen produziert werden, verschiebt die Grenzen der uns bekannten Technologie. Mit den jüngsten Fortschritten bei der künstlichen Intelligenz (KI) und damit verbundenen Technologien erweiterte sich der Bereich, in dem Roboter eine kritische Rolle spielen, was bedeutende sozioökonomische Veränderungen angestoßen hat. Im Zuge der COVID-19-Krise konnten wir miterleben, wie Roboter erhebliche Effizienzsteigerungen bei Sicherheit und Gesundheitsschutz bewirkt haben. Durch das Aufkommen sogenannter Serviceroboter werden aber zunehmend auch Bedenken geäußert, Roboter könnten als kostengünstigere und effizientere Alternative Menschen aus der Arbeitswelt verdrängen.

Eine lebendige Robotik-Industrie dürfte aber auch Innovationen fördern und die Überwindung der medizinischen und wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie beschleunigen. Der volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Nutzen der Robotik für Europa, insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Wirtschaftserholung, wird sich nur einstellen, wenn auf EU-Ebene koordinierte Anstrengungen unter Wahrung europäischer Werte unternommen werden.

Koordinierung der Veranstaltung:

Programmausschuss

  • Néstor Duch-Brown (Ko-Vorsitzender) 
  • Emilia Gómez (Ko-Vorsitzende) 
  • Vicky Charisi

Organisationskomitee 

  • Carlos Torrecilla
  • Michael Lutz
  • Karen Fullerton
  • Miguel Querol
  • Loizos Bailas
  • Javier Picon-Lorca

This conference is held under the patronage of